Sie sind gesundheitsgefährdend. Manche bringen deinen Hormonhaushalt durcheinander. Andere sorgen für Mallorca-Akne und Sonnenallergien. Sie sind teilweise hochaggressiv und greifen deinen Körper an. Sie sind so arm an Wirkstoffen, dass sie mit Billigstoffen gestreckt werden müssen. Nimm dich wirklich in Acht vor diesen 5 Kosmetikartikeln….

Update: Dieser Artikel wurde am 21. Juli 2016 mit wertvollen Updates versehen! Du kannst nun eine Liste mit bedenklichen Inhaltsstoffen kostenlos herunterladen. Mehr dazu erfährst du hier!

Warum kaufen wir überhaupt Kosmetikartikel?

Die Antwort ist ganz einfach: Weil wir uns etwas Gutes tun wollen. Sei es, um unsere Haut schön geschmeidig und jung zu halten. Sei es, um sie vor der aggressiven Sonne zu schützen. Sei es um gut zu riechen oder einfach blendend auszusehen.

Die Kosmetikindustrie hat das natürlich längst erkannt. Sie versorgt uns täglich mit Produkten, deren Werbebotschaften uns genau das versprechen. Nicht selten, wird dabei auch noch auf top Preise hingewiesen. Doch wer sich im Bereich der Kosmetikartikel auskennt, der weiß, dass das nicht geht.

Natürliche und wirksame Inhaltsstoffe kosten für einige Produzenten zu viel Geld. Aber sie sind unabdingbar für die Qualität dieser Produkte. Viele besonders gewinngetriebene Hersteller sind daher fündig geworden und haben Wege gefunden, bestimmte Kosmetikartikel besonders günstig zu produzieren. Dabei setzen sie auf viel billigere Inhaltsstoffe. Doch das Problem dabei: Diese Inhaltsstoffe können uns schaden.

Ihr glaubt das nicht? Schließlich wären diese Artikel sonst nie zugelassen worden. Über die langfristigen Wirkungen scheiden sich natürlich die Geister. Ich habe euch in diesem Artikel daher 5 Kosmetikartikel zusammengestellt und euch die bedenklichen Inhaltsstoffe, sowie deren Eigenschaften und Wirkung kurz zusammengeschrieben. Dann könnt ihr einfach selbst entscheiden, ob ihr euch das wirklich antun wollt…

1. Peelings mit Mikroplastik

Peelings, die solche Plastikpartikel beinhalten, sind langfristig vermutlich höchst gefährlich. Diese Mikroplastik-Teilchen sind so klein, dass sie selbst durch Zellwände hindurchflutschen können. Einmal in unserem Körper sind sie damit von unserem Organismus unaufhaltbar.

Und was ist so gefährlich an den Mikroplastikpartikeln? In unserem Körper können sie unseren Hormonhaushalt negativ beeinflussen. Zudem schaden sie der Umwelt: Da sie so klein sind, können sie auch von keiner Kläranlage herausgefiltert werden. Was heißt das? Sie landen irgendwann auch wieder in unserem Trinkwasser und damit in unserem Körper. Was sie dort anstellen können, habe ich ja bereits ein paar Zeilen weiter oben beschrieben. So landen wir in einem Mikroplastik-Teufelskreis…

2. Sonnenschutz mit chemischem Sonnenfilter

chemiekeule-symbolbildEin chemischer Sonnenfilter ist ein Filter, der in unserer Haut wirkt und in der Haut die UVA- und UVB-Strahlen neutralisiert. Im Gegensatz dazu wirkt ein mineralischer Sonnenschutz wie ein Sonnenschirm. Er schützt die Haut, indem er sich quasi wie ein Kleidungsstück um uns schmiegt und die Strahlen reflektiert, sodass sie gar nicht erst in die Haut eindringen. Das ist viel schonender als die chemische Variante.

Aber was ist schlecht an chemischen Sonnenschutzfiltern? Kennt ihr den Begriff Mallorca-Akne? Kennt ihr jemanden mit Sonnenallergie? Chemischen Sonnenschutzfiltern wird nachgesagt, dass sie für genau diese Hautkrankheiten verantwortlich sind. Daher greife ich doch lieber zur mineralischen Variante.

3. Deos mit Aluminiumsalzen

Aluminiumsalze sind wasserlöslich und stehen unter Verdacht Krebs und Demenz auszulösen. Die Studien dazu sind allerdings widersprüchlich. Aufgrund dieser Unsicherheit kam es zwar zu keinem Verbot, allerdings riet das Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung (eine oberste Bundesbehörde) zur Vorsicht.

Die Empfehlung der Beamten: Auf frisch rasierter Haut sollte man nur aluminiumfreie Deos auftragen, um die Belastung des Körpers gering zu halten. Meine persönliche Meinung: Im Zweifelsfall entscheide ich mich bei solchen Verdachtsmomenten für meine sichere Gesundheit und gegen Deo XY. Dufte gibt es am Markt wahrlich genug. Auch Unbedenkliche…

4. Zahnpasta mit Triclosan

Jetzt wird es richtig eklig. Als ich diese Fakten erfahren habe, bin ich sofort umgestiegen. Triclosan ist nämlich ein hochaggressiver und antibakterieller Wirkstoff. Er wird eigentlich – und das ist wirklich KEIN Scherz – für die Reinigung von Lebensmittelproduktionsanlagen verwendet.

Warum wird Triclosan dort eingesetzt? Weil es einfach alles tötet, was es so gibt. Übersetzt auf die Zahnpasta heißt das: Eine solche Zahncreme zu verwenden ist ungefähr so, wie wenn du dir mit Chlor die Zähne putzen würdest.

In Tierversuchen wurde nachgewiesen, dass Triclosan den Hormonhaushalt stört, die Muskulatur schwächt und Allergien auslösen kann. Leberschäden und das Risiko an Leberkrebs zu erkranken werden ebenfalls erhöht.  Zudem gibt es Befürchtungen, dass Triclosan uns Menschen resistent gegenüber Antibiotika macht. Ist es soweit, dass dieses wichtige Medikament dann aufgrund einer Resistenz nicht mehr oder schwächer wirkt, sind die Folgen fatal. Denn unsere Ärzte müssen dann immer höher dosieren.

Triclosan ist einfach hochaggressiv. Ob du das deinen Zähnen, deinem Zahnfleisch, deiner ganzen Mundhöhle und deinem ganzen Körper antun willst, solltest du dir genau überlegen.

5. Cremes mit Mineralölderivaten

mineraloel-symbolbildMineralölderivate sind Reststoffe aus der Benzinproduktion. Es handelt sich dabei um tote und unverderbliche Materie. Im Einsatz bei Kosmetikprodukten sind Mineralölderivate gleich doppelt vorteilhaft für die Hersteller und gleichzeitig doppelt nachteilig für dich:

Punkt 1: Mineralölderivate sind extrem billig. Daher sind sie bestens geeignet, um Cremes zu strecken. Zudem haben sie die positive Eigenschaft, dass sie Cremes stabilisieren. Für die Hersteller heißt das: Sie müssen weniger gute, teure Wirkstoffe in Ihren Produkten verarbeiten und bekommen dennoch eine große Menge an Cremes heraus. Für dich heißt das: Du zahlst für tote Materie und bekommst dafür viel zu wenig gute Wirkstoffe.

Punkt 2: Mineralölderivate führen dazu, dass die Haut wie mit Plastikfolie abgedeckt und im Grunde erstickt wird. Sie kann nicht mehr richtig atmen. Das hat eine schlechtere Durchblutung zur Folge und dein Teint geht verloren. Was passiert daraufhin? Du brauchst immer mehr von der Creme, damit sich die Hautpartie gut anfühlt.

Zusammenfassend heißt das: Die Hersteller sparen gerne Wirkstoffe ein. Sie produzieren billigst eine größere Menge an Cremes, die dir kaum hilft, aber wunderbar duftet. Gleichzeitig benötigst du aber immer mehr von dem Produkt, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Ein Teufelskreis, bei dem nur 1 gewinnt – der Hersteller.

Du glaubst mir nicht? Am Beispiel trockener Lippen kennt das fast jeder. Als Kind musste man sich nie andauernd etwas auf die Lippen schmieren, damit sie sich nicht trocken und spröde anfühlen. Manche schmerzt das dann sogar. Viele Männer – sie schmieren sich ja viel seltener Kosmetika auf die Lippen – klagen auch nie über trockene Lippen. Woher kommt das? Es kommt daher, weil wir unsere Lippen mit den falschen Produkten zum Austrocknen gebracht haben…

Wie erkennst du die bedenklichen Kosmetikprodukte?

Es ist gar nicht so einfach, diese gefährlichen Inhaltsstoffe in den Kosmetikprodukten der Geschäfte zu erkennen. Die Werbung gaukelt uns oft grandiose Qualität vor, wo Wirkstoffe oft nur noch in Spuren vorhanden sind. Für Laien, die nicht Chemie studiert haben, ist es daher praktisch unmöglich, hinter die Verpackung und die Bedeutung der Inhaltsstoffe zu blicken. Ich habe mir die Arbeit gemacht! Für mich, für meine Liebsten, für meine Freunde und auch für dich – wenn du das willst…

In langwieriger Kleinarbeit habe ich mir eine Liste mit mehr als 135 bedenklichen Inhaltsstoffen zusammengestellt. Anhand dieser Liste kann ich eine sehr große Anzahl an bedenklichen Kosmetikartikeln sofort erkennen. Ich möchte auch dir diese Liste zur Verfügung kostenlos zur Verfügung stellen. Alles, was du dafür tun musst: Du musst meinen gratis Newsletter zu abonnieren, dann kannst du die Liste einfach hier als PDF herunterladen. Den Newsletter kannst du jederzeit wieder abbestellen, wenn er dir nicht gefällt. Und ich verspreche dir, deine Daten nie an andere weiterzugeben oder gar zu verkaufen.

Fazit: Was sind die Alternativen?

Ich mache keinen Hehl daraus, dass die Marke meines Vertrauens Ringana ist. Das österreichische Unternehmen setzt seit 20 Jahren zu 100 Prozent auf natürliche, frische Inhaltsstoffe und hat nachweislich einen vielfach höheren Wirkstoffanteil in seinen Produkten. Erhältlich es es ausschließlich im Direktversand z.B.: im Shop der www.frischebewegung.com. Natürlich findet ihr andere Naturkosmetik-Hersteller am Markt. Wobei der Begriff „Naturkosmetik“ rechtlich nicht geschützt ist und deswegen bei Weitem nicht überall nur Natur drin ist, wo Natur drauf steht.

Achtet beim Einkauf einfach auf die 5 oben genannten Inhaltsstoffe, dann tut ihr euch und eurer Haut schon viel Gutes. Wenn du mir eine Mail schickst, sende ich dir gerne eine zusammengefasste Liste von bedenklichen Inhaltsstoffen und deren unterschiedlichen Bezeichnungen in herkömmlichen Kosmetika in pdf-Format (Zusammenfassung vom Buch „Kosmetikinhaltsstoffe von A bis Z), sodass du zu Hause die Rückseite deiner Produkte „entziffern kannst“.

Wenn du weitere wichtige Produkte oder Inhaltsstoffe kennst, vor denen du die anderen LeserInnen warnen willst, freue ich mich über jede Ergänzung unten in den Kommentaren. Willst du dich persönlich mit mir austauschen, findest du zudem hier meine Kontaktdaten.

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Beitrag ein kleines bisschen “kosmetische Aufklärungsarbeit” leisten und dir helfen.

LG, eure Clara

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